Bogenjagd

Die Jagd mit Pfeil und Bogen (Bogenjagd) ist eine Waffenjagdmethode zum Töten von Wildtieren als Freizeitsport oder zum Zwecke des Nahrungserwerbes oder der Kadaververwertung (z.B. Fell, Horn, Sehnen). Die Bogenjagd zum Nahrungserwerb wurde über viele Jahrtausende von Menschen verschiedenster Kulturen betrieben, einige indigene Völker jagen bis heute mit dem Bogen. Heute lehnt man zu Recht das Töten von Tieren zum persönlichen Vergnügen ab.

Die Bogenjagd als Freizeitvergnügen ist heute ein Wirtschaftszweig des Jagdtourismus und des Naturtourismus. Zu den Angeboten zählen die Trophäenjagd, das Small Game Hunting, d.h. die Jagd auf Kleintiere, englisch fachsprachlich small games genannt (deutsch wörtlich: kleine Spiele), wie beispielsweise Hasen, Füchse oder bodenlebende Vögel, sowie das Bogenfischen.

In Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Irland, Island, Griechenland und in Rumänien ist die Jagd mit dem Bogen generell verboten, in den meisten anderen europäischen Ländern erlaubt.

Bogenjagd in Europa

So sieht sie aus, die aktuelle Landkarte der Bogenjagd in Europa:

Europakarte Bogenjagd

  • grüne Staaten: Bogenjagd legalisiert
  • gelbe Staaten: Bogenjagd im experimentellen Stadium, mit Sondergenehmigung oder nur in bestimmten Gebieten.
  • rote Gebiete: Bogenjagd noch nicht legalisiert. Gilt als Wilderei.
  • weiße Gebiete: legaler Status der Bogenjagd zur Zeit nicht genau bekannt.

 

Letzte Änderung: 31. Jan 2017 @ 13:21